{"id":352,"date":"2020-04-30T12:40:14","date_gmt":"2020-04-30T12:40:14","guid":{"rendered":"https:\/\/obssc.de\/?page_id=352"},"modified":"2020-04-30T12:58:34","modified_gmt":"2020-04-30T12:58:34","slug":"belgien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/obssc.de\/?page_id=352","title":{"rendered":"Belgien"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Brauereitour durch Belgien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u2013 ein Bericht von Thomas Furche und Peter Wolf \u2013<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Vor einiger Zeit las ich einen Artikel von Marc Vandenbulcke, einem belgischen Etikettensammler. Neugierig darauf geworden, beschlossen wir spontan eine Brauereitour dorthin. Ich k\u00fcmmerte mich um eine preiswerte Unterkunft und Peter Wolf arbeitete mittels Internet akribisch eine Route f\u00fcr diese Woche aus. So starteten wir am 15. August 2011 in Richtung belgsiche K\u00fcste. Nach problemloser Fahrt erreichten wir unsere Unterkunft in Oostende. Wir genossen den Abend mit einem Strandbesuch an der Nordsee und ein paar Bieren, denn die n\u00e4chsten Tage sollten relativ anstrengend werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere erste Tour f\u00fchrte uns in die Provinz Westflandern, in deren Verlauf wir am Ende 18 Brauereien mit mehr oder weniger Erfolg besucht hatten. Bei der ersten Brauerei erwartete uns ein Schild mit der Aufschrift \u201eZur Zeit Urlaub\u201c, eine andere Brauerei hatte zwar Flaschenbier, aber keine Etiketten und manchmal war auch niemand anzutreffen. Zum Abschluss des Tages fuhren wir nach Ichtegem zur Brauerei Strubbe. Obwohl es schon 17.30 Uhr war, nahm uns ein Mitarbeiter mit ins Etikettenlager, wo wirt \u00fcber 40 verschiedene Sorten, u.a. auch Fremdabf\u00fcllungen, bekommen konnten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"248\" src=\"https:\/\/obssc.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Strubbe_Ichtegem_11_neu.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-77\"\/><figcaption>Brouwerij Strubbe Ichtegem<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im fl\u00e4mischen Teil Belgiens konnten wir uns gut in deutsch und englisch verst\u00e4ndigen. Anders jedoch im wallonischen, franz\u00f6sischsprachigen Teil, den wir am n\u00e4chsten Tag besuchten. Dort half uns ein Dreizeiler in franz\u00f6sisch, den uns meine Tochter aufgeschrieben hatte. Unterm Strich besuchten wir an diesem Tag 15 Brauereien, in denen wir fast immer Etiketten bekommen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am dritten Tag besuchten wir die Provinz Ostflandern \u2013 und das sollte zum H\u00f6hepunkt der Reise werden. Bei Huyghe in Melle und der eher unscheinbaren, kleinen Brauerei in Brakel waren wir sehr erfolgreich. Gegen Abend kamen wir nach Erpe-Mere, ein kleiner Ort mit zwei Hausbrauereien. In der ersten, \u201eDe Glazen Toren\u201c bekamen wir nur eine Sorte Etiketten. Die zweite, \u201eDanny\u201c, sah von au\u00dfen aus wie ein ganz normales Wohnhaus. Nichts deutete darauf hin, dass hier Bier gebraut wird. Wir klingelten und es \u00f6ffnete uns ein junger Mann, der Besitzer der Hausbrauerei. Wir wurden sehr freundlich empfangen, kamen mit ihm und seiner Frau ins Gespr\u00e4ch, schauten uns die Brauerei an, verkosteten das Bier und erhielten noch einige Bieretiketten. Auch an diesem Tag standen wieder 18 besuchte Brauereien zu Buche.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"214\" src=\"https:\/\/obssc.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Roman_Oudenaarde_21_neu.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-76\"\/><figcaption>Brouwerij Roman Oudenaarde<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Freitag lie\u00dfen wir es etwas ruhiger angehen. So besuchten wir nur f\u00fcnf Brauereien, so u.a. die Hausbrauereien in Gent und Br\u00fcgge. Wir verbanden das Gute mit dem N\u00fctzlichen und schauten uns die Sehensw\u00fcrdigkeiten dieser beiden St\u00e4dte an. Mittags genossen wir ein Bier in der Hausbrauerei \u201eDe halve Maan\u201c und lie\u00dfen den Tag mit einer wundersch\u00f6nen Bootsfahrt durch die Grachten Br\u00fcgges ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.obssc.de\/html\/img\/pool\/Br_gge_261_neu.JPG\" alt=\"Peter Wolf in einem gro\u00dfen Biergesch\u00e4ft in Br\u00fcgge\"\/><figcaption>Peter Wolf in einem gro\u00dfen Biergesch\u00e4ft in Br\u00fcgge<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Samstag fuhren wir wieder Richtung Heimat, nat\u00fcrlich nicht ohne einen Besuch bei der Brauerei \u201eDe dolle Brouwers\u201c in Esen-Diksmuide. Dies ist eine Brauerei, die nur am Wochenende produziert, und das fast ausschlie\u00dflich f\u00fcr den Export. Dazu werden die Bierflaschen in Kartons verpackt statt in K\u00e4sten.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit unserer Tour: Wir haben in dieser Woche viel erlebt, fast alle geplanten Brauereien erreicht und dort mehr oder weniger viel Erfolg gehabt, aber die Hauptsache war der Spa\u00df am Sammeln und Entdecken. Wir k\u00f6nnen nur anderen Sammlern empfehlen, es uns gleich zu tun und auf Entdeckungsreise zu gehen, es muss ja nicht gleich solch eine gro\u00dfe Tour sein \u2026 . \u00dcbrigens kamen danach noch einige Briefe mit Etiketten von Brauereien, wo wir unsere Adressen hinterlassen hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Interesse an weiteren Informationen hat, wende sich bitte an Thomas Furche oder Peter Wolf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"201\" src=\"https:\/\/obssc.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Blaugies_11_neu.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-106\"\/><figcaption>Brasserie de Blaugies in Dour-Blaugies<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brauereitour durch Belgien \u2013 ein Bericht von Thomas Furche und Peter Wolf \u2013 Vor einiger Zeit las ich einen Artikel von Marc Vandenbulcke, einem belgischen Etikettensammler. Neugierig darauf geworden, beschlossen wir spontan eine Brauereitour dorthin. 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